Rückforderung der in Spanien angefallenen Erbschaft- und Schenkungsteuer

In seinem Urteil vom 03.09.2014 C-127/12 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die in Spanien erhobene Erbschaft- und Schenkungsteuer wegen Ungleichbehandlung von Einheimischen (Residentes) und Nicht-Ortsansässigen (No Residentes) rechtswidrig ist.

Unter gewissen Voraussetzungen kann nun die zu viel gezahlte spanische Erbschaft- oder Schenkungsteuer zurückverlangt werden. Allerdings nur, wenn seit dem Erbfall bzw. der Schenkung nicht mehr als 4 Jahre vergangen sind.

Falls Sie davon betroffen sind, empfehlen wir Ihnen daher schnellstmöglich über das Kontaktformular auf der rechten Seite Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir prüfen dann unverbindlich Ihren Fall und unterstützen Sie dann ggf. Ihr Geld vom Spanischen Staat zurückzubekommen.

8. Januar 2014: Anhörung im Verfahren wegen Diskriminierung von EU Bürgern bei der spanischen Erbschaftssteuer

Heute, den 8.1.2014, wurden vor dem EU Gerichtshof die Parteien in der Rechtssache C-127/12 angehört.

Die EU-Kommission hatte am 7. März 2012 Klage Spanien erhoben und beantragt festzustellen dass Spanien sogenannte Residenten (Spanier und Ausländer mit Steuerwohnsitz in Spanien) und nicht-Residenten unterschiedlich behandelt hat.

Während Residenten in vielen Bereichen Spaniens kaum Erbschafts- oder Schenkungssteuer zahlten, wurden EU Ausländer ohne Steuerwohnsitz in Spanien mit bis zu 34% mehr zur Kasse gebeten

Der momentane Stand der Dinge:

  1. Mit einer Entscheidung ist in 2014 zu rechnen.
  2. Wir rechnen damit, dass der EuGH der Klage statt gibt und Spanien die Änderung der diskriminierenden Regelungen auferlegt.
  3. Sofern der EuGH Spanien verurteilt, kann unter Umständen die zu viel gezahlte spanische Erbschaftsteuer zurückverlangt werden.
  4. Voraussichtlich ergibt sich der überzahlte Betrag aus der Differenz zwischen der durch Residente und Nicht-Residenten gezahlten Steuern.
  5. Eine Rückzahlung ist ausgeschlossen, wenn seit dem Erbfall oder der Steuerzahlung mehr als 4 Jahre vergangen sind.
  6. Wir empfehlen schon jetzt einen Antrag auf Rückerstattung zu stellen.

Kontaktieren Sie uns jetzt gleich über das Formular rechts oben und wir werden Sie weiter zeitnah über die Entwicklungen in der Sache informieren.

Immobilien Wertzuwachssteuer wurde bereits ab 2009 zurückerstattet

Spanien musste nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 6. Oktober 2009,  in vielen Fällen Wertzuwachssteuer bei Immobilien zurückerstatten.

Wenn eine Person mit Wohnsitz außerhalb Spaniens bis 2007 eine Immobilie mit Gewinn veräußert hat, mussten diese erheblich mehr Steuern zahlen als Spanier in der selben Situation.

In der Urteilsbegründung schrieb der Europäische GerichtshofDas Königreich Spanien hat dadurch gegen seine Verpflichtungen aus Art. 56 EG und Art. 40 des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum vom 2. Mai 1992 verstoßen, dass es von Gebietsansässigen in Spanien erzielte Gewinne bis zum 31. Dezember 2006 anders behandelt hat als die von Gebietsfremden dort erzielten Gewinne.”

Damals war einer unserer Geschäftsführer persönlich betroffen und wir halfen vielen weiteren Personen nach dem Gerichtsurteil ihre zu viel gezahlten Steuern vom spanischen Staat zurück zu bekommen. Die Erfahrungen und Kontakte die wir 2009/2010 machen durften erlauben es uns, nach dem in Fachkreisen erwarteten Urteil de Europäischen Gerichtshofes zur Erbschafts- und Schenkungsteuer ihr idealer Partner zu sein um diese zurückzufordern. Wir haben einen 6 Schritte Plan ausgearbeitet um gemeinsam mit unseren Experten in internationalem Steuerrecht Ihr Geld zurück zu holen. Honorar zahlen Sie uns nur im Erfolgsfall.

Kontaktieren Sie uns jetzt unverbindlich für weitere Informationen.